Frühlingskind


Über Jahreszeiten kann man ja viel streiten; vor allem, was die beste Jahreszeit ist, da gehn die Meinungen oft auseinander.
Aber für mich ist ganz klar: der Frühling hat es mir angetan. Und wenn ich könnte, dann würde ich gerne in einer Welt leben, in der es immer Frühling ist.
Ich bin ein Frühlingskind, und obwohl der April oft wechselhaft ist und sich nie so entscheiden kann, ob’s nun hageln soll, oder ob die Sonne scheinen wird, so ist der April trotz allem immer mein Monat gewesen. Oder gerade eben deswegen!

Im April geboren zu sein, hat für mich auch oft bedeutet, dass ich mich mit seinen Eigenschaften ab und an auch gerne identifiziere: Ich bin selber oft wechselhaft, kann morgens lachen und abends ganz in mich verschlossen in meinem Zimmer hocken und am nächsten Tag ganz offen auf Menschen zugehen. Aber vor allem fühle ich mich in diesem Monat mit der Natur verbunden, ich fühle, wie alles wieder zum Leben erwacht, wie die Sonne noch ganz zögerlich wärmt, und das gibt mir auch wieder Kraft nach einem kalten und dunklen Winter. Doch so, wie’s im April auch mal stürmt und donnert, herrscht auch in meinem Innern manchmal ein tosendes Gewitter.

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Für mich bedeutet Frühling aber auch ein fotografisches Erwachen. Denn in der kalten Jahreszeit fotografiere ich deutlich weniger, obwohl es letzten Winter ja doch viele sonnige Tage gab und weniger Schnee. Aber dazu komme ich ein ander Mal drauf zu sprechen.

Es ist kein Geheimnis, dass ich sehr gerne Blumen fotografiere, und im Frühling bieten sich dazu viele Gelengenheiten; angefangen von den ersten Schneeglöckchen, wenn es draußen noch recht kalt ist, dazu noch die blühenden Bäume, die in einem zarten Rosa die Stadt schmücken, bis hin zu kleinen Blumen, die sich noch im Spätfrühling im Gras verstecken. Frühling, das bedeutet für mich auf die Suche gehn, vor allem in der Stadt erkunde ich gerne jede grüne Fläche und bereue es, wenn ich die kurze Zeit, in der die Bäume blühen, verpasse.

Die Bilder in diesem Beitrag sind alle aus dem Jahr 2014, Februar + April. In meinem nächsten Beitrag möchte ich euch dann gerne ein paar Bilder vorstellen, die ich diesen Frühling aufgenommen habe, und die sich im Stil von diesen hier etwas unterscheiden.

Andrea-Ioana

Andrea-Ioana stellt sich vor!


Nach langer Überlegung und viel Dahinschieberei habe ich mir endlich ein Herz gefasst und mir vorgenommen, mal einen richtigen Blog auf die Beine zu stellen. Einen, den ich nicht, wie schon so oft, vernachlässigen werde, einer, der regelmäßig neue Einträge bekommen soll und der vor allem Spaß macht!

Ich habe es oft probiert und nach einigen Wochen oder Monaten war’s dann auch schon mit dem Bloggen, weil ich mich nie richtig drum gekümmert habe. Aber nun bin ich der Meinung, dass meine Webseite und mein Hobby, die Fotografie, einen Blog verdient haben, einen Ort, wo ich etwas über mich erzählen kann, wo es etwas zu lesen gibt, was mir an der Fotografie so gefällt, was bei einem Shooting so passiert oder wie ich meine Fotos bearbeite. Der Blog soll einfach mehr Hintergrundinformation zu meiner Tätigkeit bieten, damit ihr auch wisst, was da alles so dahinter steckt.

Und vor allem wer!

ich

Mein Name ist Andrea-Ioana Dumitrescu, aber alle nennen mich Andrea, und im Internet bin ich auf vielen Plattformen als Andrea-Ioana unterwegs. Daher auch meineURL: andrea-ioana.com

Mit der Fotografie beschäftige ich mich seit meinem Schulabschluss 2009. Damals in meinem letzten Schuljahr waren’s ab und zu mal ein paar Bilder zum Spaß und ich wusste auch nicht so gerade, was ich da mit der kleinen Digicam so mache. Nach dem Baccalaureat hatte ich mich entschlossen, Journalismus zu studieren, was ich nur ein Jahr lang durchgezogen habe, um nachher in Wien Germanistik zu studieren. In diesem Journalismus-Studium gab es ein Semester lang einen Fotokurs, und so habe ich zum ersten Mal ein bisschen mehr über Fotografie erfahren, über Licht, Fokus, Tiefenschärfe, Bildkomposition und Perspektiven. Und spätestens ab da wusste ich, das gefällt mir!

Mittlerweile wohne ich seit 5 Jahren in Wien und mein Equipment besteht jetzt aus mehr als nur einer kleinen Digicam aus der Kommode im Wohnzimmer. In meiner Freizeit habe ich viel fotografiert, noch mehr über Fotografie und Bildbearbeitung gelesen, und mein Wissen dadurch sehr erweitert. Ich fotografiere jetzt gerne auch mit meiner analogen Kamera, die ich in der Photobörse in der Lerchenfelderstraße gekauft habe, und ich fotografiere jetzt nicht mehr nur Blumen, sondern gerne auch Landschaften, Street und Menschen.

Was früher für mich unmöglich schien, ist jetzt in meinem Leben sehr wichtig geworden und vor allem Porträt-Shootings machen mir jetzt jede Menge Spaß. Über meine Erfahrungen dazu, erzähle ich gern in meinem nächsten Eintrag!

Andrea-Ioana